Page 3 - Gemeindebrief 101 - Novemberi 2018
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Liebe Gemeinde         3

       Liebe Gemeinde,


          schon wieder kommt Weihnach-         Mit diesem Vers können wir zu-
       ten, schon wieder geht ein Jahr zu   rückblicken und sehen, dass wir als
       Ende und ein neues beginnt. Ein      Gesegnete durch das Jahr gegangen
       Jahreswechsel lädt dazu ein zu-      sind. Gott hat uns Gutes geschenkt
       rückzublicken: Was ist gelungen?     und, wenn es Schweres oder Trau-
       Was ist schiefgelaufen? Was war      riges gab, war Gott an unserer Seite.
       schön? Was war traurig?              Wir sind in Gottes Hand geborgen.
          Wir hatten ja in diesem Jahr         Wenn wir in das neue Jahr auf-
       schon einiges Besonderes: der        brechen, für das wir uns vielleicht
       Wellenbrecher, ein neuer Kirchen-    viel vornehmen, – das aber be-
       vorstand, die 100. Bibelfliesenaus-  stimmt auch vieles Ungeplante
       stellung,  die 100. Ausgabe unse-    oder Unbekannte für uns bereit
       re  Gemeindebriefes  und  einiges    hält, dann können wir genauso mit
       mehr.                                Gott gehen, wie Abraham Gott an
          Genauso lädt der Jahreswech-      seiner Seite wusste.
       sel uns ein vorauszublicken: Wor-       Gott wird jeden Schritt mitge-
       auf  hoffen  im  nächsten  Jahr?  Was   hen – er stellt unser Leben unter
       macht uns Sorgen? Haben wir Plä-     seinen Segen. Das ist eine wunder-
       ne? Für unsere Gemeinde haben        bare Zusage Gottes an uns, denn es
       wir durchaus ein paar Pläne – dazu   bedeutet, dass uns nichts im kom-
       finden Sie etwas hier im Gemein-     menden Jahr von Gott und seiner
       debrief.                             Liebe trennen kann. Der Vers geht
          Und  auch  bei  uns  als  Familie   noch weiter „Du sollst ein Segen
       wird sich einiges ändern – dazu      sein“.  Das  hört  sich  ein  bisschen
       schreiben weiter unten ein biss-     wie ein Befehl – aber ich verste-
       chen mehr.                           he den Vers gar nicht so. Für mich
          Im ersten Buch Mose findet sich   ist er auch eine Zusage: Wenn wir
       die Geschichte von Abraham, der      als von Gott Gesegnete durch das
       im Vertrauen auf Gott in ein ihm     nächste Jahr gehen, dann dürfen
       unbekanntes Land aufbricht. Am       wir froh sein - froh über Gottes Lie-
       Beginn der Geschichte steht ein      be und Begleitung. Diese Fröhlich-
       Versprechen Gottes:                  keit müssen wir nicht erzwingen,
                                            sie kommt einfach, weil wir eben
       „Ich will dich segnen … und du
       sollst ein Segen sein.“ (1. Mose 12,2)  gesegnet sind. Und diese Fröhlich-
                                            keit behalten wir nicht nur für uns,
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